Freitag, Juni 30, 2006

Kein Computer @ home...

Tut mir leid, dass ich nicht ganz so regelmaessig schreibe, wie versprochen. Der Computer meiner Mutter ist dummerweise kaputt, daher muss ich jedes mal zur Bibliothek rennen, um einen neuen Post zu veroeffentlichen.

Ich komme gerade von Davids (mein kleiner Bruder) Abschiedsparty. Heute war sein letzter Tag in der Grundschule, nach den Sommerferien geht er dann endlich auch auf die Highschool. Dort hat er einige Awards fuer sportliche Leistungen bekommen und ein Gedicht vorlesen muessen. Ich bin ein stolzer grosser Bruder.

Nach den Sommerferien werde ich zur Grundschule gehen, jedoch nicht als Schueler, sondern als Hilfslehrer. Ich werde die Kinder dort betreuen und bei Ausfluegen auf sie aufpassen. Ich denke, dass dieser freiwillige Dienst spaeter hilfreich bei einer Bewerbung sein kann, immerhin wuerde ich gerne auf Lehramt studieren.

Da heute mal wieder lausiges Wetter ist, kann ich nicht, wie eigentlich geplant, den "Cow Hill" besteigen, aber egal, ich hab ja noch so viele Tage hier...
Und bald werde ich euch auch mit massig Bildern versorgen, denn die Computer in der Bibliothek haben einen USB-Port! Bitter habt noch ein wenig Geduld...

Donnerstag, Juni 22, 2006

Heya from Scotland

Es ist endlich passiert, in meinem Leben kann ein neues Kapitel aufgeschlagen werden, Deutschland liegt hinter mir und von nun an lebe ich in Great Britan, Scotland.
Die letzte Woche war wohl eine der stressigsten in meinem Leben, aber wohl auch die, in der ich am haeufigsten besoffen war und den meisten Spass hatte. Ich habe jeden einzelnen Tag der Woche genossen und werde sie nie vergessen...Danke an alle, die dazu beigetragen haben.

Nicht nur die Verabschiedung von Freunden und Verwandten empfand ich als schmerzlich, nein, auch der Flug von London Luton nach Glasgow erwiess sich als aeusserst schmerzhaft. Es lag an meiner Erkaeltung, der Druck breitete sich bis zum Hals aus und jede verdammte Bewegung von mir verstaerkte mein Verlangen, aus dem daemlichen Flugzeug zu springen.
In Glasgow angekommen, hat mich erstmal das schottische Wetter begruesst; es war eiskalt im Vergleich zu Deutschland, nur ungefaehr 10 Grad. Aber na ja, damit habe ich gerechnet.

Meine beiden ersten Tage hier hatten nicht sonderlich viel zu bieten, es regnete quasi ohne Unterlass, was einem echt die Laune vermiesen kann.
Aber heute werde ich in die Stadt gehen, ein bisschen bummeln, ein paar Besorgungen machen (hab naemlich ein paar Sachen in Unna liegen lassen) und mich von meinem gestrigen Alptraum, in dem Hr. Burbulla die Hauptrolle spielte, erholen.